
Tiere Helfen Menschen VIER PFOTEN in der Schweiz
Menschen die Besuchsprogramme mit Tieren in sozialen Einrichtungen durchführen oder durchführen möchten; Tiergestützte Aktivitäten, Pädagogik und. Der Verein Tiere helfen Menschen e.V. wurde in Würzburg gegründet. Ziel des Vereins ist es, alten, kranken, behinderten und benachteiligten Menschen in der Therapie mit Tieren zu helfen. Mit den Tierbesuchsdiensten unterstützt der Verein. Unser Verein durfte sich im März über eine besondere Zuwendung freuen. Die Mitarbeiter der Firma IDEXX (112mobile.eu), ein Labor in den. Der Verein Tiere helfen Menschen e.V. (THM) wurde in Würzburg gegründet. Ziel des Vereins ist es, alten, kranken, behinderten und benachteiligten. Egal, ob Hund, Katze, Meerschweinchen, Esel, Lama, Schwein oder Huhn – Tiere helfen Menschen indem sie einen wertvollen Beitrag zur. Tiere helfen Menschen - Es war in den Büroräumen eines Wiener Verlages, da beklagte sich die Chefin immer wieder über die ewigen Streitereien der. Der Verein Tiere helfen Menschen e.V. (THM) wurde in Würzburg gegründet. Ziel des Vereins ist es, Menschen mit Behinderungen, Kindern, Senioren und.

Kinder kümmern sich auch um hässliche Tiere vgl. Wer ein Tier streichelt, streichelt auch immer seine eigene Seele und sich selbst.
Der Grund dafür ist, dass der Mensch beim Streicheln eines Tieres seine Zuneigung erfährt, und sich somit ein Gefühl von Geborgenheit bei beiden einstellt.
Der Mensch hat dadurch vor allem das Gefühl gebraucht zu werden. Nur wer Liebe gibt, kann auch Liebe empfangen.
Menschen reagieren emotional auf Tiere. Genau wie das Tier instinktiv oder intuitiv reagiert, reagiert auch der Mensch ohne Kontrolle seines Verstands auf das Tier.
Es ist keine kopfgesteuerte Reaktion. Das Tier schmiegt sich beispielsweise entweder an den Menschen oder gibt Drohgebärden von sich.
Der Mensch erfährt hierdurch etwas über sich selbst, denn die Reaktion des Tieres ist nicht veränderbar. Das Tier zeigt dem Menschen, wie er ihn wahrnimmt.
An dieser Stelle beginnt der Mensch meistens aktiv zu werden und die Wünsche und Stimmung des Tieres zu erkunden.
Hierbei lernt ein Mensch sich auf sein Gegenüber einzustellen, heraus zu finden, wie der andere sich fühlt und mal nicht die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen.
Pietrzak , 18f. Durch den Umgang mit einem Tier kann ein Kind viele soziale Verhaltensweisen erlernen. Ein Mensch ist sein Leben lang auf andere Menschen angewiesen.
Er kann diese von anderen Menschen für ihn nötige Zuwendung allerdings nur erhalten, wenn er selbst auch fähig ist, sie anderen zu schenken.
Beim Erlangen dieser Fähigkeit helfen die Tiere den Menschen vgl. Für einen Menschen ist es nämlich oft viel einfacher sich gegenüber einem Tier zu öffnen.
Ein Tier verstellt sich nicht. Es verhält sich dem Menschen gegenüber so, wie es fühlt. Aus dieser Perspektive ist es also einfacher, soziale Verhaltensweisen wie Empathie im Umgang mit einem Tier zu erlernen, als von Menschen, bei denen man oft nicht sicher sein kann, ob sie in ihrem Verhalten uns gegenüber authentisch sind.
Auch dies macht es leicht z. Tiere können in psychologisch und physiologisch ausgerichteten Therapien sinnvoll eingesetzt werden.
Sie können dem Therapeuten dabei helfen, den Klienten in den heilenden Prozess hineinzuführen. Hierzu bedarf es selbstverständlich auch eines professionellen Therapeuten, der den Heilungsprozess zusammen mit dem Klienten und dem Tier in Gang setzt, ihn überwacht und in die richtige Richtung führt.
An dieser Stelle muss in aller Deutlichkeit gesagt werden, dass Tiere kein Allheilmittel gegen alle Beschwerden sind und sie auch einen Menschen, der den Klienten beisteht, nicht ersetzen können.
Tiere sind jedoch im Therapieprozess wirksam, weil sie dem Patienten nahe sein können, geduldig sind und stets auf ihn reagieren.
In Belgien machte man die ersten Versuche, Tiere in therapeutischen Prozessen einzusetzen. Im Jahrhundert gab es in England eine Anstalt für Geisteskranke, in der Kleintiere gehalten und von den Patienten versorgt wurden.
In den Behinderteneinrichtungen von Bethel in Bielefeld vertraut man seit dem Jahrhundert auf die Heilkraft von Tieren. Die Haltung von Tieren, wie z.
Die gesundheits- und sozialwissenschaftliche Erforschung der hilfreichen und heilenden Wirkung von Tieren auf Menschen ist also relativ neu.
Anfang der 60er Jahre stellten Tier- und Humanmediziner, Psychologen, Pädagogen und andere Bio- und Sozialwissenschaftler eher zufällig die positiven Einflüsse von Tieren bei Behandlungs- und Beratungsprozessen fest.
Daraufhin folgten einige geplante Versuche und Studien zur wissenschaftlichen Erforschung des helfenden und heilenden Einsatzes von Tieren.
Diese weltweite Bewegung für tiergestützte Therapien entwickelte sich in den sechziger Jahren. Greiffenhagen , 14f.
Levinson bemerkte, dass die Kinder viel besser ansprechbar waren, wenn er seinen Hund, einen Retriever, dabei hatte. Diese Erfahrung veranlasste ihn, Tiere in sein Behandlungskonzept einzubeziehen.
In den 80er Jahren organisierte diese Gesellschaft, bestehend aus Wissenschaftlern verschiedenster Fakultäten, zahlreiche, internationale Symposien mit Referenten aus aller Welt.
Sie untersuchten und veröffentlichten einzelne Auswirkungen von Tieren auf Menschen. Die Untersuchungsaktivitäten beinhalten die Bewertung und Weiterentwicklung von praktischen, tiergestützten Therapie- und Beratungsprozessen.
Hiermit wurden die Grundsteine zum Einsatz von Tieren in Therapie- und Beratungsprozessen gelegt vgl. Die Patienten bekamen die Aufgabe, sich um die dort lebenden Tiere zu kümmern.
Inzwischen werden Tiere häufig und in vielfältiger Weise als therapeutische Begleiter eingesetzt. In Deutschland gibt es z. In einigen sozialen Einrichtungen, wie Kinderheimen oder Strafvollzugseinrichtungen, wurde das Halten von Tieren inzwischen sogar in das Konzept integriert vgl.
Otterstedt , 10ff. Die bekanntesten Formen tiergestützter Therapien sind das therapeutische Reiten und die Delfintherapie. Mit diesen beiden Therapieformen werde ich mich im Folgenden eingehend auseinander setzen und sie untersuchen.
Aber auch Hunde werden besonders häufig für therapeutische Zwecke eingesetzt. Dieses Ziel hat auch eine berufsbegleitende Fortbildung zu diesem Thema, die seit erstmals in Wedemark bei Hannover angeboten wird vgl.
Hierbei hilft das Tier dem Therapeuten, dem Menschen zu helfen und beide, sowohl der Therapeut, als auch das Tier, sind am angestrebten Heilungsprozess des Menschen gleich beteiligt.
Bekannte Autoren, wie Dr. Carola Otterstedt, Prof. Im Laufe der Arbeit gehe ich auf derartige Aufzeichnungen und Untersuchungen einzelner Autoren näher ein.
Tiere sollen in der Lage sein, dass Nervensystem zu stärken und das Wohlbefinden eines Menschen zu steigern.
Es gab sicherlich schon viel früher Versuche und Erfolge bei der Einbindung von Tieren in die Konzepte sozialer Einrichtungen.
Als zweiten Punkt benennt man die Beeinträchtigung disability des Menschen, der aufgrund seiner Schädigung in der Regel eingeschränkte Fähigkeiten im Vergleich zu nicht geschädigten Menschen gleichen Alters besitzt.
Bleidick , Dies ist selbstverständlich nur ein sehr kleiner Teil dessen, was Behinderung für jeden einzelnen Menschen bedeutet.
Tiere fordern und fördern uns in unserem Alltag und in schwierigen Lebenssituationen. Tiere sind keine Therapeuten.
Und doch können sie in einer Behandlung unterstützend, begleitend wirksam werden. Als wichtigste Grundlage ist auf jeden Fall zu benennen, dass man vorher sicher stellen muss, dass der Klient, der eine tiergestützte Therapie bekommt, keine Angst vor dem in der Therapie eingesetzten Tier haben darf.
Wenn dies der Fall ist, sollte man sich überlegen, ob die Therapie sinnvoll ist, bzw. Menschen und Tiere hatten schon immer eine Beziehung zueinander, die sich allerdings mit der kulturellen Entwicklung des Menschen sehr verändert hat.
Heute sind Tiere nicht mehr nur Jagdgefährten und Arbeitskraft, sondern vielmehr sind sie für viele Menschen zu Freunden und Partnern im Alltag geworden.
Tiere begegnen Menschen unvoreingenommen und mit bedingungsloser Akzeptanz. Schlecht für eine Therapie ist es, wenn beim Klienten durch den Umgang mit Tieren Allergien ausgelöst werden.
Hier muss man vorsichtig sein. Allerdings sollte man es auf jeden Fall immer versuchen, da der Umgang mit Tieren auch oft erst ein gutes Immunsystem schafft, so dass Allergien erst gar nicht mehr ausgelöst werden.
Psychisch sollte der Patient für eine tiergestützte Therapie so gesund sein, dass es nicht zu Aggressionen gegen das Tier kommt.
Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Allein die Anwesenheit eines Tieres im selben Raum führt zu einer Senkung des Blutdrucks und zu einer Verringerung von Stressempfindungen.
Kategorien : Verein Würzburg Alternativmedizin Gegründet Namensräume Artikel Diskussion. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.
Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Links hinzufügen. Ein Schicksal, das der Verein mit vielen anderen teilt. Da viele der Patienten und freiwilligen Helfer zur Risikogruppe zählen, mussten die Besuchsdienste, die der Verein mit seinen Mitgliedern seit Jahrzehnten in der ganzen Stadt anbietet, fast vollständig eingestellt werden.
Neben den Diensten gibt es noch eine fortlaufende Förderung und die Mitgliedsbeiträge. Viele Vereine könnte es nach der Krise nicht mehr geben, befürchtet Tarnok.
Etwa 30 Millionen Menschen seien in Deutschland ehrenamtlich aktiv und leisteten essenzielle Arbeit, schätzt er. Als Beispiel nennt Tarnok das Krankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf, in dem die Behandlung von Frauen, deren Genitalien verstümmelt wurden, nur noch schwer möglich sei.
Wie schlimm es um die Berliner Vereine allgemein steht, belegen neue Zahlen des Senats.
Tiere Helfen Menschen Inhaltsverzeichnis Video
Tiere, die Menschen das Leben rettetenTiere Helfen Menschen Hauptnavigation Video
10 Fälle, in denen Menschen Tiere gerettet haben
Danach dürfen sie auch mit den intelligenten Meeressäugern schwimmen gehen. Haben der kleine Patient und der Delfin schon genügend gute Erfahrungen miteinander gemacht, kommen etwas schwierigere Übungen.
Die beiden spielen mit Bällen oder Ringen und müssen Aufgaben lösen. Schon beeindruckend, einem Delfin plötzlich so nah zu sein.
Gut, wenn Mama dann mit ins Wasser darf. Delfine sind sehr gesellige und kontaktfreudige Tiere. Sie schwimmen immer wieder auf die Patienten zu, stubsen sie mit der Nase an und fordern die Kinder zum Spielen auf.
Durch diese neuen, völlig unbekannten Erlebnisse mit den fremden Tieren und dem warmen Wasser werden die verschlossenen Kinder aus ihrem "Schneckenhaus" geholt.
Nach einer Delfintherapie berichten glückliche Eltern, dass ihre behinderten Kinder viel lebendiger sind als zuvor. Sie bewegen sich mehr, können besser sprechen, lachen mehr und sind nicht mehr so ängstlich.
Diese Verbesserungen sind natürlich nur von Dauer, wenn die Eltern zuhause weiter Übungen mit den Kindern machen - auch ohne Delfin. Auch Pferde können kranken Menschen helfen.
Patienten, die eine körperliche Behinderung haben oder teilweise gelähmt sind, kann vielleicht mit der so genannten "Reittherapie" geholfen werden.
Während die Delfintherapie vor allem bei Kindern angewendet wird, helfen Pferde Erwachsenen und Kindern. Die Patienten müssen für die Behandlung nicht einmal reiten können.
Sie sitzen nur auf dem Pferd, das von einem Therapeuten herumgeführt wird. Genauso wie Gesunde es durch eigene Bewegungen tun.
Doch das Reiten stärkt nicht nur den Körper des Behinderten. Besonders kranke Kinder bekommen durch die Therapie viel mehr Selbstbewusstsein.
Oft mussten sie ihr bisheriges Leben im Rollstuhl verbringen, jetzt können sie die Welt mal von oben und ganz uneingeschränkt erleben.
Pferde sind Fluchttiere, das bedeutet, sie laufen weg, wenn sie erschrecken oder Gefahr sehen. Körperlich behinderte Menschen können die Bewegungen ihres Körpers oft nicht so gut kontrollieren.
Da kommt es schon mal vor, dass sie sich ruckartig bewegen oder zappeln. Nicht jedes Pferd kommt damit klar. Um in der Reittherapie eingesetzt zu werden, muss ein Pferd deshalb einen sehr ruhigen Charakter haben und darf nicht ängstlich sein.
Auch die Betreuung durch einen ausgebildeten Krankengymnasten ist sehr wichtig. Nur so ist die Behandlung für den Behinderten sicher und bringt Erfolge.
Wenn kranke Kinder mit Delfinen oder Pferden arbeiten, besteht immer die Hoffnung, dass sich ihr Gesundheitszustand verbessert und die Therapie gegen die Krankheit hilft.
Blindenhunde haben eine andere Aufgabe. Sie können nicht zur Heilung beitragen, aber das Leben von blinden Menschen sehr viel leichter und lebenswerter machen.
Der Führhund, wie Blindenhunde auch genannt werden, führt seinen Besitzer sicher durch die Stadt. Er muss Hindernisse umgehen oder durch stehen bleiben seinem Besitzer klarmachen, dass ein Hindernis im Weg ist oder Gefahr besteht.
Bleibt der Hund stehen, kann sein Besitzer die nähere Umgebung dann mit seinem Blindenstock abtasten und das Hindernis erkennen.
Samos ist drei Jahre alt und schon ein erfahrener Blindenführhund. Damit ein Hund einmal sein Herrchen sicher und zuverlässig führen kann, muss er von klein auf ausgebildet werden.
Sobald die Tiere ein Jahr alt sind, bringt ein Hundetrainer ihnen bis zu 40 verschiedene Hörzeichen bei. Hörzeichen sind Sprachkommandos wie: "Sitz!
Sechs bis neun Monate dauert so eine Ausbildung für Blindenhunde, dann müssen Hund und Sehbehinderter noch einige Wochen miteinander üben.
Denn damit die beiden ein eingespieltes Team werden, braucht es Training. Übrigens kann nicht jede Hunderasse zum Blindenhund ausgebildet werden.
Am geeignetsten und lernfähigsten sind Schäferhunde, Labradore und Golden Retriever. Viele Kinder betrachten Tiere als beseelte Mitgeschöpfe.
Sie leiden mit ihnen, wenn sie krank oder verletzt sind. Sie trauern um sie, wie sie um Menschen trauern, wenn sie sterben vgl. Pietrzak , Sie sprechen mit ihnen, wie mit einem Freund.
Für Kinder ist es nicht wichtig, ob das Tier wunderschön aussieht oder gar ein teures Rassetier ist.
Kinder kümmern sich auch um hässliche Tiere vgl. Wer ein Tier streichelt, streichelt auch immer seine eigene Seele und sich selbst.
Der Grund dafür ist, dass der Mensch beim Streicheln eines Tieres seine Zuneigung erfährt, und sich somit ein Gefühl von Geborgenheit bei beiden einstellt.
Der Mensch hat dadurch vor allem das Gefühl gebraucht zu werden. Nur wer Liebe gibt, kann auch Liebe empfangen.
Menschen reagieren emotional auf Tiere. Genau wie das Tier instinktiv oder intuitiv reagiert, reagiert auch der Mensch ohne Kontrolle seines Verstands auf das Tier.
Es ist keine kopfgesteuerte Reaktion. Das Tier schmiegt sich beispielsweise entweder an den Menschen oder gibt Drohgebärden von sich.
Der Mensch erfährt hierdurch etwas über sich selbst, denn die Reaktion des Tieres ist nicht veränderbar. Das Tier zeigt dem Menschen, wie er ihn wahrnimmt.
An dieser Stelle beginnt der Mensch meistens aktiv zu werden und die Wünsche und Stimmung des Tieres zu erkunden. Hierbei lernt ein Mensch sich auf sein Gegenüber einzustellen, heraus zu finden, wie der andere sich fühlt und mal nicht die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen.
Pietrzak , 18f. Durch den Umgang mit einem Tier kann ein Kind viele soziale Verhaltensweisen erlernen. Ein Mensch ist sein Leben lang auf andere Menschen angewiesen.
Er kann diese von anderen Menschen für ihn nötige Zuwendung allerdings nur erhalten, wenn er selbst auch fähig ist, sie anderen zu schenken.
Beim Erlangen dieser Fähigkeit helfen die Tiere den Menschen vgl. Für einen Menschen ist es nämlich oft viel einfacher sich gegenüber einem Tier zu öffnen.
Ein Tier verstellt sich nicht. Es verhält sich dem Menschen gegenüber so, wie es fühlt. Aus dieser Perspektive ist es also einfacher, soziale Verhaltensweisen wie Empathie im Umgang mit einem Tier zu erlernen, als von Menschen, bei denen man oft nicht sicher sein kann, ob sie in ihrem Verhalten uns gegenüber authentisch sind.
Auch dies macht es leicht z. Tiere können in psychologisch und physiologisch ausgerichteten Therapien sinnvoll eingesetzt werden. Sie können dem Therapeuten dabei helfen, den Klienten in den heilenden Prozess hineinzuführen.
Hierzu bedarf es selbstverständlich auch eines professionellen Therapeuten, der den Heilungsprozess zusammen mit dem Klienten und dem Tier in Gang setzt, ihn überwacht und in die richtige Richtung führt.
An dieser Stelle muss in aller Deutlichkeit gesagt werden, dass Tiere kein Allheilmittel gegen alle Beschwerden sind und sie auch einen Menschen, der den Klienten beisteht, nicht ersetzen können.
Tiere sind jedoch im Therapieprozess wirksam, weil sie dem Patienten nahe sein können, geduldig sind und stets auf ihn reagieren.
In Belgien machte man die ersten Versuche, Tiere in therapeutischen Prozessen einzusetzen. Im Jahrhundert gab es in England eine Anstalt für Geisteskranke, in der Kleintiere gehalten und von den Patienten versorgt wurden.
In den Behinderteneinrichtungen von Bethel in Bielefeld vertraut man seit dem Jahrhundert auf die Heilkraft von Tieren.
Die Haltung von Tieren, wie z. Die gesundheits- und sozialwissenschaftliche Erforschung der hilfreichen und heilenden Wirkung von Tieren auf Menschen ist also relativ neu.
Anfang der 60er Jahre stellten Tier- und Humanmediziner, Psychologen, Pädagogen und andere Bio- und Sozialwissenschaftler eher zufällig die positiven Einflüsse von Tieren bei Behandlungs- und Beratungsprozessen fest.
Daraufhin folgten einige geplante Versuche und Studien zur wissenschaftlichen Erforschung des helfenden und heilenden Einsatzes von Tieren.
Diese weltweite Bewegung für tiergestützte Therapien entwickelte sich in den sechziger Jahren. Greiffenhagen , 14f. Levinson bemerkte, dass die Kinder viel besser ansprechbar waren, wenn er seinen Hund, einen Retriever, dabei hatte.
Diese Erfahrung veranlasste ihn, Tiere in sein Behandlungskonzept einzubeziehen. In den 80er Jahren organisierte diese Gesellschaft, bestehend aus Wissenschaftlern verschiedenster Fakultäten, zahlreiche, internationale Symposien mit Referenten aus aller Welt.
Sie untersuchten und veröffentlichten einzelne Auswirkungen von Tieren auf Menschen. Die Untersuchungsaktivitäten beinhalten die Bewertung und Weiterentwicklung von praktischen, tiergestützten Therapie- und Beratungsprozessen.
Hiermit wurden die Grundsteine zum Einsatz von Tieren in Therapie- und Beratungsprozessen gelegt vgl. Die Patienten bekamen die Aufgabe, sich um die dort lebenden Tiere zu kümmern.
Inzwischen werden Tiere häufig und in vielfältiger Weise als therapeutische Begleiter eingesetzt. In Deutschland gibt es z.
In einigen sozialen Einrichtungen, wie Kinderheimen oder Strafvollzugseinrichtungen, wurde das Halten von Tieren inzwischen sogar in das Konzept integriert vgl.
Otterstedt , 10ff. Die bekanntesten Formen tiergestützter Therapien sind das therapeutische Reiten und die Delfintherapie. Mit diesen beiden Therapieformen werde ich mich im Folgenden eingehend auseinander setzen und sie untersuchen.
Aber auch Hunde werden besonders häufig für therapeutische Zwecke eingesetzt. Dieses Ziel hat auch eine berufsbegleitende Fortbildung zu diesem Thema, die seit erstmals in Wedemark bei Hannover angeboten wird vgl.
Hierbei hilft das Tier dem Therapeuten, dem Menschen zu helfen und beide, sowohl der Therapeut, als auch das Tier, sind am angestrebten Heilungsprozess des Menschen gleich beteiligt.
Bekannte Autoren, wie Dr. Carola Otterstedt, Prof. Im Laufe der Arbeit gehe ich auf derartige Aufzeichnungen und Untersuchungen einzelner Autoren näher ein.
Tiere sollen in der Lage sein, dass Nervensystem zu stärken und das Wohlbefinden eines Menschen zu steigern. Es gab sicherlich schon viel früher Versuche und Erfolge bei der Einbindung von Tieren in die Konzepte sozialer Einrichtungen.
Als zweiten Punkt benennt man die Beeinträchtigung disability des Menschen, der aufgrund seiner Schädigung in der Regel eingeschränkte Fähigkeiten im Vergleich zu nicht geschädigten Menschen gleichen Alters besitzt.
Bleidick , Dies ist selbstverständlich nur ein sehr kleiner Teil dessen, was Behinderung für jeden einzelnen Menschen bedeutet.
Tiere fordern und fördern uns in unserem Alltag und in schwierigen Lebenssituationen. Tiere sind keine Therapeuten.
Und doch können sie in einer Behandlung unterstützend, begleitend wirksam werden. Als wichtigste Grundlage ist auf jeden Fall zu benennen, dass man vorher sicher stellen muss, dass der Klient, der eine tiergestützte Therapie bekommt, keine Angst vor dem in der Therapie eingesetzten Tier haben darf.
Wenn dies der Fall ist, sollte man sich überlegen, ob die Therapie sinnvoll ist, bzw. Menschen und Tiere hatten schon immer eine Beziehung zueinander, die sich allerdings mit der kulturellen Entwicklung des Menschen sehr verändert hat.
Heute sind Tiere nicht mehr nur Jagdgefährten und Arbeitskraft, sondern vielmehr sind sie für viele Menschen zu Freunden und Partnern im Alltag geworden.
Tiere begegnen Menschen unvoreingenommen und mit bedingungsloser Akzeptanz. Schlecht für eine Therapie ist es, wenn beim Klienten durch den Umgang mit Tieren Allergien ausgelöst werden.
Hier muss man vorsichtig sein. Allerdings sollte man es auf jeden Fall immer versuchen, da der Umgang mit Tieren auch oft erst ein gutes Immunsystem schafft, so dass Allergien erst gar nicht mehr ausgelöst werden.
Psychisch sollte der Patient für eine tiergestützte Therapie so gesund sein, dass es nicht zu Aggressionen gegen das Tier kommt. Ich denke, dass viele Tiere in der Lage sind Menschen auf verschiedenste Art zu helfen und ihre Lebensqualität positiv zu beeinflussen.
An dieser Stelle möchte ich hierfür einige Beispiele geben. Jedoch muss ich zu diesem Punkt auch von Anfang an sagen, dass ich Tiere keinesfalls als Garantie einer perfekten Sozialisation oder als Wundermittel gegen psychische und physische Krankheiten ansehe.
Tiere können menschliche Hilfen nicht ersetzen, sondern sie positiv ergänzen. Die Berührungen zwischen Mensch und Tier und das weiche Fell des Tieres, das man beim Streicheln fühlt, haben eine beruhigende Wirkung auf beide.
Man spürt eine Art Dankbarkeit des Tieres für die Aufmerksamkeit, die der Mensch ihm zuteil werden lässt. Dies vermittelt wiederum auch dem Menschen ein positives Gefühl.
Durch den Umgang mit Tieren werden die Nerven des Menschen gestärkt, da er mit vielerlei nicht gerade einfachen Situationen umgehen muss, die das Tier durch sein Unwissen verursacht.
Des weiteren bin ich der Meinung, dass Tiere durch ihre offene Art und ihr hübsches Wesen dem Menschen jeden Tag neue Lebensfreude einflössen können.
Die Begegnung mit einem Tier und die daraus resultierende Beeinflussung der Lebensqualität des Menschen beschreibt Otterstedt wie folgt:. Wir wenden uns dem Tier zu.
Da es uns immer so annimmt, wie wir sind, anders als in vielen Beziehungen von Mensch zu Mensch, öffnen wir uns für das Tier. Diese Öffnung ist leicht für den Menschen, wenn er sich durch das Gefühl des Angenommen-Werdens vom Tier von selbstbezogenen Ängsten und Zweifeln bereits gelöst hat.
Der Mensch traut sich mehr zu, weil das Tier ihm dieses Gefühl vermittelt. Wenn ein Tier dann noch von sich aus den Kontakt zu uns sucht, wird der heilende Prozess in uns besonders stark gefördert vgl.
Bestimmte Tiere, wie z. Hunde, sind in der Lage Menschen vor anderen gefährlichen Menschen oder Situationen zu schützen oder aber Kontakte zu anderen Menschen herzustellen.
Tiere zwingen den Menschen zu Bewegung und heben das Gefühl der Einsamkeit auf, wenn man z. Die täglichen Spaziergänge mit einem Hund beispielsweise stärken das Herz und verbessern die Durchblutung.
Für psychisch Kranke oder entwicklungsgestörte Menschen kann das Tier die Tore zur Gesellschaft öffnen. Vor allem autistischen Kindern kann es helfen, Sozialverhalten zu erlernen oder soziale Kontakte zu knüpfen.
Oft hört man auch von Beispielen über Kinder mit Down Syndrom. Leichter Umgang und positive Beeinflussung des Menschen entstehen auch vor allem dadurch, dass Tiere keine dummen Fragen stellen, nicht wie andere Menschen diskutieren wollen, einem nichts verbieten, geduldig sind und den behinderten Menschen zuhören.
Die Erwartungslosigkeit in der Beziehung zwischen Mensch und Tier scheint ein Aspekt für die Partnerschaftlichkeit zu sein.
Ich bin der Meinung, dass es durchaus möglich ist Menschen, die schlechte Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben, durch den Umgang mit Tieren, eine neue Vertrauensbasis und auch Beziehungsfähigkeit erlernen, erwerben und neu aufbauen können.
Auch wenn diese Menschen wenig soziale Fähigkeiten besitzen und kein Vertrauen mehr zu anderen Menschen aufbauen wollen, weil sie bereits häufig enttäuscht wurden, kann man versuchen, sie vorerst durch den Umgang mit einem Tier neues Vertrauen zu einem Lebewesen schöpfen zu lassen.
Das glaube ich deshalb, weil das Tier oft der beste Freund des Menschen sein kann und ihm dann bedingungslose Liebe und Akzeptanz entgegen bringt, was viele Menschen unserer Gesellschaft seelisch, geistig oder körperlich behinderten Menschen verwehren.
Menschen jeden Alters, die wenig Vertrauen in die eigene Person haben, können durch die Zuneigung von Tieren Selbstbewusstsein aufbauen, ihre eigene Identität stärken, Vertrauen gewinnen und wieder leichter neue zwischenmenschliche Kontakte knüpfen.
Vor allem auf der sozialen Ebene sind Tiere gute Lehrmeister für den Menschen. Tiere haben keine Probleme sich gegenseitig zu beschnuppern, wenn sie sich kennen lernen wollen oder sich z.
Zähne fletschend anzubellen, wenn sie sich nicht leiden können. Menschen dagegen sind in sozialer Hinsicht oft eher zurückhaltend.
Wir freuen uns auf Euch! Für wen? Zudem ernährten sie sich gesünder und hatten einen besseren Blutzuckerspiegel. Für die blinden Menschen sind die Hunde sehr wertvoll, schon allein deshalb achten sie immer darauf, dass es ihren Tieren gut geht und die Vierbeiner genügend Erholung von der "Arbeit haben. Lisas Eltern Ralf Richter würden sofort wieder zur Delfintherapie fahren. Ein überanstrengter Hund könnte ja auch die Konzentration verlieren und den Blinden nicht mehr sicher führen. Pferde gehören zu der Welt jener Tiere, die uns sagen: Hier lässt dich Unitymedia Werbung Lied fallen. Tiere helfen Menschen e. Tiere Helfen Menschen - Die Kinder sind schwer krank
September haben wir wieder ein schönes Wochenende verlebt, mit tollen Teilnehmerteams, die ihre Hunde und sich vorgestellt haben zur Eignungsfeststellung für den Hundebesuchsdienst. Das Heilsame an den Tieren ist, dass sie nicht fragen und nicht bewerten.
Tiere können mehr als gute Freunde sein. Für viele Menschen sind sie echte Lebenshelfer: Hunde führen blinde Menschen, Delphine bringen traurige Kinder. Bei zielgerichteten Tiergestützten Aktivitäten begleiten wir Mensch-Tier-Begegnungen. Unsere geschulten Tiere und wir als Fachpersonen bilden ein Team um. TIERE-HELFEN-MENSCHEN im Themenspezial. Aktuelle Nachrichten, Berichte, Interviews, Videos und Kommentare zum Thema TIERE-HELFEN-MENSCHEN.
2 comments