Review of: Leutnant Gustl

Reviewed by:
Rating:
5
On 06.08.2020
Last modified:06.08.2020

Summary:

Viel, da das tut man in GZSZ zu verkaufen.

Leutnant Gustl

Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Lieutenant Gustl«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen! Klassiker der Weltliteratur Arthur Schnitzler - "Leutnant Gustl". Wien war seine Heimat und Urstoff seines Schreibens. Sigmund Freud war sein Freund. Mit der. Leutnant Gustl. Wie lang' wird denn das noch dauern? Ich muß auf die Uhr schauen schickt sich wahrscheinlich nicht in einem so ernsten Konzert. Aber wer.

Leutnant Gustl Beschreibung

Leutnant Gustl ist eine Novelle von Arthur Schnitzler. Sie wurde in der Weihnachtsbeilage der Wiener Neuen Freien Presse erstmals veröffentlicht und erschien mit Illustrationen von Moritz Coschell im S. Fischer Verlag. Leutnant Gustl (im Original: Lieutenant Gustl) ist eine Novelle von Arthur Schnitzler. Sie wurde in der Weihnachtsbeilage der Wiener Neuen Freien Presse. Leutnant Gustl ist ein deutsch-österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahre nach Motiven der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler. Die Novelle»Leutnant Gustl«(ursprüngliche Schreibweise:»Lieutenant Gustl«) von Arthur Schnitzler wurde Ende in Österreich veröffentlicht. Nachdem. Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl. Edition Holzinger. Taschenbuch. Berliner Ausgabe, , 3. Auflage. Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer. Leutnant Gustl. Wie lang' wird denn das noch dauern? Ich muß auf die Uhr schauen schickt sich wahrscheinlich nicht in einem so ernsten Konzert. Aber wer. Klassiker der Weltliteratur Arthur Schnitzler - "Leutnant Gustl". Wien war seine Heimat und Urstoff seines Schreibens. Sigmund Freud war sein Freund. Mit der.

Leutnant Gustl

Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Lieutenant Gustl«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen! Leutnant Gustl ist ein deutsch-österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahre nach Motiven der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler. Leutnant Gustl (German Edition) [Schnitzler, Arthur] on 112mobile.eu *FREE* shipping on qualifying offers. Leutnant Gustl (German Edition). Um Gottes willen, hab' ich geträumt? Wo sind denn meine Zündhölzeln? Unter Matthew Lintz Besuchern entbrennt an der Garderobe ein Streit darüber, wer den Vortritt habe. Katrin Bühring wird's ordentlich in die Glieder fahren, wenn sie erfährt, was es mit mir für ein Wepper Sophie genommen hat — aber ihr Mann wird sagen: Das hab' ich vorausgesehen — so ein Lump! Alle Autoren. Sie sieht ein, dass er sich nie ändern wird, und die Schlussszene, in der sie ihre Hand aus seiner löst, deutet an, dass sie sich von ihm trennen wird. Jetzt schlaft die Steffi noch

Seit bestand der Dreibund zwischen Österreich, Deutschland und Italien; der Erzherzog von Österreich-Ungarn nahm sich das Leben, und der neue Wiener Bürgermeister Lueger machte den Antisemitismus einmal mehr salonfähig.

Dem hält Schnitzler nicht nur den Spiegel vor, er setzt auch die dadurch unterdrückte Individualität des Einzelnen dagegen.

Da öffentliche Kritik an diesen Zuständen nicht möglich war, wählte der Autor für seine knapp 50 Seiten lange Novelle die Erzählform des inneren Monologs.

Wie für viele Angehörige der kaiserlich-königlichen Armee, gehört das Duellieren und die damit verbundene Wiederherstellung der persönlichen Ehre auch für Leutnant Gustl zum militärischen Alltag.

Dennoch will er sich ein wenig Zerstreuung verschaffen und besucht am Vorabend des Duells ein Konzert. Die Ablenkung will aber nicht gelingen, und Leutnant Gustl ist erleichtert, als die Darbietung endlich beendet ist.

Beim Verlassen des Theaters trifft Gustl an der Garderobe auf den Bäckermeister Habetswallner, der es ebenfalls eilig hat, nach Hause zu kommen.

Unter den Besuchern entbrennt an der Garderobe ein Streit darüber, wer den Vortritt habe. Gustl glaubt sich als Offizier im Recht, doch der Bäckermeister hält von derlei Hierarchiedenken nicht viel.

Daher hat er es auch versäumt, seinem Gegenüber die angemessene Ehre zu erweisen. Der Streit eskaliert, als der Bäckermeister das Heiligste eines Offiziers — den Säbel — festhält und Gustl vor allen Besuchern beleidigt.

Der ist wegen seiner Erregung zu keinem klaren Gedanken fähig, erkennt nur, dass Habetswallner ihm körperlich überlegen ist.

Erst an der frischen Luft — der Bäckermeister ist inzwischen auf dem Heimweg — realisiert Gustl das gerade Erlebte. Gustl ist zutiefst in seiner Ehre gekränkt und öffentlich beleidigt worden.

Nur ein Duell könnte das Geschehene aus der Welt schaffen. Aber Habetswallner ist kein Offizier, und deshalb ist dieser Ausweg versperrt. Seinem Weltbild entsprechend kann nur so seine verlorene Ehre wiederhergestellt werden.

Er ist erschöpft, und seine Gedanken kreisen immer noch um den für ihn einzigen Ausweg aus seinem Dilemma. Gustl wird auf der Bank von Müdigkeit übermannt und schläft ein.

Nach einigen Stunden erwacht er und setzt seine Wanderung durch die Stadt fort. Als er an einer Kirche vorbeikommt, tritt er ein, um Trost zu finden.

Allerdings besinnt er sich sogleich wieder auf seine vermeintliche Entehrung und verlässt das Gotteshaus, um seinen Entschluss in die Tat umzusetzen.

Gustl macht sich auf den Weg in sein Kaffeehaus. Im Kaffeehaus verwandelt sich seine Verzweiflung jedoch schlagartig ins Gegenteil.

Der ist in der Nacht an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Schlagartig fallen alle Sorgen wegen der verletzten Ehre von Gustl ab.

Er ist froh, dass sein Offiziersleben nun wieder in gewohnten Bahnen verlaufen kann. Dazu gehört auch das in wenigen Stunden bevorstehende Duell mit dem Anwalt.

In diesem Klassiker der Moderne gibt Schnitzler einen tiefen Einblick in die Strukturen und Denkweisen, die in der kaiserlich-königlichen Armee von Österreich-Ungarn vorherrschten.

Selbst Offiziere von geringem Dienstgrad waren der Meinung, dass ihr gesellschaftliches Ansehen das aller anderen Berufsgruppen weit überragte. Standesdünkel und Missgunst waren prägend für jene Zeit.

Da Gustl den Bäckermeister nicht zum Duell fordern kann, scheint ihn sein eigenes Standesdenken sogar zum Selbstmord zu zwingen. Gustl ist auch sehr auf seinen eigenen Vorteil bedacht, und vermutlich wäre er zu feige, sich tatsächlich umzubringen.

Jedenfalls zögert er den angeblich notwendigen Schritt hinaus. Seine Kleingeistigkeit in Verbindung mit dem nicht durch Verdienste erworbenen gesellschaftlichen Status entlarven Leutnant Gustl als Heuchler, bei dem sich Sein und Schein stark unterscheiden.

Ob's ihm wirklich so gut gefällt? Sieht sie mich an oder den Herrn dort mit dem blonden Vollbart? Ah, ein Solo! Wer ist das? Lang' war ich schon nicht in der Oper.

In der Oper unterhalt' ich mich immer, auch wenn's langweilig ist. Ja, übermorgen bin ich vielleicht schon eine tote Leiche!

Ah, Unsinn, das glaub' ich selber nicht! Das Nasenspitzel hau' ich Ihnen herunter Wenn ich die in der Loge nur genau sehen könnt'! In welcher Gegend die Schwester vom Kopetzky steht?

Ob ich sie erkennen möcht'? Ich hab' sie ja nur zwei- oder dreimal gesehen, das letztemal im Offizierskasino Ob das lauter anständige Mädeln sind, alle hundert?

Schöne Erinnerungen! Und dann hat sie mir einmal eine Ansichtskarte aus Belgrad geschickt Auch eine schöne Gegend!

Was guckt mich denn der Kerl dort immer an? Ich möcht' Ihnen raten, ein etwas weniger freches Gesicht zu machen, sonst stell' ich Sie mir nachher im Foyer!

Wie schön hätt' der heutige Abend sein können. Da hab' ich's ja. Er hat nichts gemerkt — unglaublich! Freilich, in einer Bank ist er, und der schwarze Schnurrbart Reserveleutnant soll er auch sein!

Na, in mein Regiment sollt' er nicht zur Waffenübung kommen! Neulich in der Gesellschaft, wo die G'schicht' mit dem Doktor passiert ist bei den Mannheimers War sehr amüsant im ganzen.

Naja, wer hat's Geld? Bravo, bravo! Jetzt wird's doch bald aus sein? Orgel hab' ich sehr gern Es ist wirklich wahr, man sollt' öfter in Konzerte gehen Wunderschön ist's g'wesen, werd' ich dem Kopetzky sagen Werd' ich ihn heut' im Kaffeehaus treffen?

Hundertsechzig Gulden auf einem Sitz verspielt — zu dumm! Und wer hat alles gewonnen? Der Ballert, grad' der, der's nicht notwendig hat Na ja, sonst hätt' ich heut' wieder spielen können, vielleicht doch was zurückgewonnen.

Die Mama wird wieder ein G'sicht machen, wenn sie meinen Brief bekommt! Ah, sie soll zum Onkel geh'n, der hat Geld wie Mist; auf die paar hundert Gulden kommt's ihm nicht an.

Ob ich heuer im Sommer wieder zum Onkel fahren soll auf vierzehn Tag'? Eigentlich langweilt man sich dort zum Sterben Wenn ich die Es ist merkwürdig, ich kann mir keinen Namen merken!

Ah, ja: Etelka! Kein Wort deutsch hat sie verstanden, aber das war auch nicht notwendig Ja, es wird ganz gut sein, vierzehn Tage Landluft und vierzehn Nächt' Etelka oder sonstwer Aber acht Tag' sollt' ich doch auch wieder beim Papa und bei der Mama sein Schlecht hat sie ausg'seh'n heuer zu Weihnachten Na, jetzt wird die Kränkung schon überwunden sein.

Der Onkel kann schon was hergeben Achtundzwanzig Jahr', das ist doch nicht so alt Die Steffi ist sicher nicht jünger Aber es ist merkwürdig: die Frauenzimmer erhalten sich länger jung.

Na, ich hätt' nicht Nein g'sagt! Noch immer nicht aus? Ah, ich freu' mich so auf die frische Luft! Komisch, wie wenig ich daran denk', so egal ist mir das!

Freilich, der Oberleutnant Bisanz war ein ernster Gegner. Auch schon anderthalb Jahr' her. Wie die Zeit vergeht!

Obzwar, gerade diese umgeschulten Fechter sind manchmal die gefährlichsten. Freilich — ob er damals schon so viel können hat Das Wichtigste ist: kaltes Blut.

Nicht einmal einen rechten Zorn hab' ich mehr in mir, und es war doch eine Frechheit — unglaublich! Sicher hätt' er sich's nicht getraut, wenn er nicht Champagner getrunken hätt' vorher So eine Frechheit!

Die Rechtsverdreher sind doch heutzutag' alle Sozialisten! Eine Bande Ganz recht hab' ich g'habt. Wenn ich dran denk', werd' ich ganz wild!

Aber ich hab' mich famos benommen; der Oberst sagt auch, es war absolut korrekt. Wird mir überhaupt nützen, die Sache. Ich kenn' manche, die den Burschen hätten durchschlüpfen lassen.

Der Müller sicher, der wär' wieder objektiv gewesen oder so was. Mit dem Objektivsein hat sich noch jeder blamiert Wieso hab' ich mich mit dem Sozialisten in ein Gespräch eingelassen?

Wie hat's denn nur angefangen? Mir scheint, die schwarze Frau, die ich zum Büfett geführt hab', ist auch dabei gewesen Meiner Seel', der ist an der ganzen Geschichte schuld gewesen!

Ja, und dann ist von den Kadettenschulen gesprochen worden Ja, so war's Das wagt so ein Mensch einem Offizier ins Gesicht zu sagen!

Wenn ich mich nur erinnern könnt', was ich d'rauf geantwortet hab'? Ah ja, etwas von Leuten, die sich in Dinge dreinmengen, von denen sie nichts versteh'n Ja, richtig Aber ich war zu wütend!

Der Doktor hat das absolut in dem Ton gesagt, als wenn er direkt mich gemeint hätt'. Die Leut' können eben unserein'n nicht versteh'n, sie sind zu dumm dazu Wenn ich mich so erinner', wie ich das erstemal den Rock angehabt hab', so was erlebt eben nicht ein jeder Im vorigen Jahr' bei den Manövern — ich hätt' was drum gegeben, wenn's plötzlich Ernst gewesen wär' Und der Mirovic hat mir g'sagt, es ist ihm ebenso gegangen.

Und da kommt so ein Tintenfisch daher, der sein Lebtag nichts getan hat, als hinter den Büchern gesessen, und erlaubt sich eine freche Bemerkung!

Ah, wart' nur, mein Lieber — bis zur Kampfunfähigkeit Jawohl, du sollst so kampfunfähig werden Ja, was ist denn? Wunderschön, da kann man gar nichts sagen.

Wo ist sie denn? Schon fortgegangen Die dort scheint auch sehr nett zu sein Der Brunnthaler ist ganz gescheit, der hat sein Glas immer im Kaffeehaus bei der Kassa liegen, da kann einem nichts g'scheh'n Wenn sich die Kleine da vor mir nur einmal umdreh'n möcht'!

So brav sitzt s' alleweil da. Das neben ihr ist sicher die Mama. Der Willy war nicht älter als ich, wie er hineingesprungen ist. Hat schon was für sich, so immer gleich ein hübsches Weiberl zu Haus vorrätig zu haben Das wär' eine schöne G'schicht', wenn ihr der draufkommen möcht', da hätt' ich sie am Hals Und dabei betrügt sie ihn hinten und vorn.

Das nimmt noch einmal ein Ende mit Schrecken Ah, aus! So, das tut wohl, aufsteh'n können, sich rühren Na, vielleicht! Wie lang' wird der da noch brauchen, um sein Glas ins Futteral zu stecken?

Ist das ein Gedränge! Lassen wir die Leut' lieber vorbeipassieren Elegante Person Die da ist nett Wie sie mich anschaut!

O, die Nase! Noch eine Es ist doch fabelhaft, da sind auch die Hälfte Juden Warum drängt denn der Idiot hinter mir?

Das werd' ich ihm abgewöhnen Ah, ein älterer Herr! Habe die Ehre, habe die Ehre! Keine Ahnung hab' ich, wer das ist Das Einfachste wär', ich ging gleich zum Leidinger hinüber nachtmahlen Am End' ist die Steffi auch dort?

Warum hat sie mir eigentlich nicht geschrieben, wohin sie mit ihm geht? Eigentlich schrecklich, so eine abhängige Existenz Armes Ding!

Ah, die ist aber bildschön! Ganz allein? Wie sie mich anlacht. Das wär' eine Idee, der geh' ich nach! So, jetzt die Treppen hinunter: Oh, ein Major von Fünfundneunzig Sehr liebenswürdig hat er gedankt Bin doch nicht der einzige Offizier herin gewesen Wo ist denn das hübsche Mädel?

Ah, dort Hat ihm schon! So ein elender Fratz! Herrgott, ist das ein Gedränge bei der Garderobe!

Warten wir lieber noch ein bisserl Ob der Blödist meine Nummer nehmen möcht'? Da hängt er! Na, hab'n Sie keine Augen? Na, Gott sei Dank!

Also bitte! Was sagt er da? Sagt er das zu mir? Das ist doch stark! Das kann ich mir nicht gefallen lassen! Na, jetzt ist's schon g'scheh'n!

Jetzt dreht er sich um Den kenn' ich ja! Was macht denn der da? Hat sicher auch eine Tochter oder so was bei der Singakademie Ja, was ist denn das?

Ja, was macht er denn? Mir scheint gar Ja, meiner Seel', er hat den Griff von meinem Säbel in der Hand Ja, ist der Kerl verrückt?

Um Gottes willen, es hat's doch keiner gehört? Nein, er red't ganz leise Herrgott noch einmal Ist nicht am End' der Major hinter mir?

Er red't ja zu mir! Was red't er denn? Versteh'n Sie mich, Sie dummer Bub? Was hat er g'sagt? Mir scheint, ich träum'!

Red't er wirklich zu mir? Ich sollt' was antworten Aber der Kerl macht ja Ernst — der zieht wirklich den Säbel heraus.

Herrgott — er tut's! Also, schön brav sein! So, hab'n S' keine Angst, 's hat niemand was gehört Um Gottes willen, hab' ich geträumt?

Hat er das wirklich gesagt? Wo ist er denn? Da geht er Nein, er hat ja nur ganz leise geredet, mir ins Ohr Warum geh' ich denn nicht hin und hau' ihm den Schädel auseinander?

Nein, es geht ja nicht, es geht ja nicht Warum hab' ich's denn nicht gleich getan? Ich hab's ja nicht können Wenn ich noch ein Wort gesagt hätt', hätt' er mir wirklich den Säbel zerbrochen Vielleicht ist es doch ein Traum gewesen Warum schaut mich denn der Herr dort an der Säule so an?

Ich werd' ihn fragen Fort ist er Überhaupt schon ganz leer Wo ist denn mein Mantel? Ich hab' ihn ja schon angezogen Ich hab's gar nicht gemerkt Wer hat mir denn geholfen?

Ah, der da Aber was ist denn das? Ist es denn wirklich gescheh'n? Hat wirklich einer so zu mir geredet? Und ich hab' ihn nicht auf der Stelle zusammengehauen?

Aber ich hab' ja nicht können Aber da hätt' er ja meinen Säbel herausgezogen und zerbrochen, und aus wär's gewesen — Alles wär' aus gewesen!

Und nachher, wie er fortgegangen ist, war's zu spät Wie bin ich denn da herausgekommen? Wer ist denn das da drüben?

Warum schau'n denn die zu mir herüber? Am End' haben die was gehört Nein, es kann niemand was gehört haben Keiner hat sich um mich gekümmert, niemand hat was gehört Aber gesagt hat er's, wenn's auch niemand gehört hat; gesagt hat er's doch.

Und ich bin dagestanden und hab' mir's gefallen lassen, wie wenn mich einer vor den Kopf geschlagen hätt'!

Aber ich hab' ja nichts sagen können, nichts tun können; es war ja noch das einzige, was mir übrig geblieben ist: stad sein, stad sein!

Mir sagt das einer! Mir sagt das so ein Kerl, so ein Hund! Nein, nein, das wird er ja nicht tun, sonst hätt' er auch nicht so leise geredet Wenn ich morgen ins Kaffeehaus komm', sitzt er wieder dort wie alle Tag' und spielt seinen Tapper mit dem Herrn Schlesinger und mit dem Kunstblumenhändler Nein, nein, das geht ja nicht, das geht ja nicht Wenn ich ihn seh', so hau' ich ihn zusammen Nein, das darf ich ja nicht Wenn's nur gegangen wär'!

Ich werd' zum Obersten geh'n und ihm die Sache melden Der Oberst ist immer sehr freundlich — und ich werd' ihm sagen: Herr Oberst, ich melde gehorsamst, er hat den Griff gehalten, er hat ihn nicht auslassen es war genau so, als wenn ich ohne Waffe gewesen wäre Sind das Freiwillige da drüben?

Ekelhaft, bei der Nacht schau'n sie aus, wie Offiziere Wenn ich's dem ersten Besten erzählen möcht', aber so, als wär's einem andern passiert?

Wo lauf' ich denn da herum? Hab' ich nicht zum Leidinger wollen? Haha, unter Menschen mich niedersetzen Was soll denn gescheh'n?

Nichts, nichts — es hat ja niemand was gehört Wär' so das Gescheiteste! Das Gescheiteste? Wenn ich den Oberst fragen möcht', oder den Kopetzky — oder den Blany — oder den Friedmaier: — jeder möcht' sagen: Es bleibt dir nichts anderes übrig!

Wie wär's, wenn ich mit dem Kopetzky spräch'? Ja, es wär' doch das Vernünftigste Was hat man nicht alles von dem Deckener erzählt, wie er sich mit dem Rederow geschossen hat und der Ehrenrat hat entschieden, das Duell darf stattfinden Aber wie möcht' der Ehrenrat bei mir entscheiden?

Keine ruhige Minute hätt' ich mehr im Leben Warum renn' ich denn so? Es lauft mir ja nichts davon Wieviel schlagt's denn? Haha, der Tod ist ja kein Kinderspiel Aber das ist ja ganz egal.

Ich möcht' wissen, wer sich am meisten kränken möcht'? Die Mama, oder die Steffi? Die Steffi Gott, die Steffi Arme Person! Aber wenn ich jetzt wen immer fragen tät', jeder möcht' mir die gleiche Antwort geben Da meinen die Leut', wir sind besser dran, weil wir einen Säbel haben In der Zeitung möcht's auch steh'n Wie schreiben sie nur immer?

Ich wär' ja ein Schuft, wenn ich's ihnen zumuten möcht' Gott, was gibt's für Menschen! Dem Ringeimer hat ein Fleischselcher, wie er ihn mit seiner Frau erwischt hat, eine Ohrfeige gegeben, und er hat quittiert und sitzt irgendwo auf'm Land und hat geheiratet Also, hast's gehört, Gustl: — aus, aus, abgeschlossen mit dem Leben!

Punktum und Streusand d'rauf! Ich bin eigentlich ganz ruhig Vielleicht hab' ich ihn doch nicht recht verstanden Ich war ja ganz blöd von der Singerei und der Hitz' Nicht wahr, haha, nicht wahr!

Ein Kraftmensch ist er, ein Jagendorfer Ich bin doch auch kein Schwächling Die Aspernbrücke Wie weit renn' ich denn noch? Noch zwei Stunden, und Wien Manchmal sind's ganz nette Burschen, die Einjährigen Wir müssen uns jahrelang plagen, und so ein Kerl dient ein Jahr und hat genau dieselbe Distinktion wie wir Ehre verloren, alles verloren!

Ich hab' ja nichts anderes zu tun, als meinen Revolver zu laden und Gustl, Gustl, mir scheint, du glaubst noch immer nicht recht d'ran?

Komm' nur zur Besinnung Wieviel Kompagnien rücken denn aus beim Leichenbegängnis von einem Leutnant? Wenn das ganze Bataillon ausrückt, oder die ganze Garnison, und sie feuern zwanzig Salven ab, davon wach' ich doch nimmer auf!

Komisch, den Menschen hab' ich seitdem nie wieder geseh'n Warum hat er denn das linke Aug' verbunden gehabt? Ich hab' ihn immer d'rum fragen wollen, aber es hätt' sich nicht gehört Da geh'n zwei Artilleristen Der Bokorny sitzt noch immer in Sambor und kann noch zehn Jahr' dort sitzen und alt und grau werden Aber wenn ich dort geblieben wär', wär' mir das nicht passiert, was mir heut' passiert ist Als was?

Was ist denn? Meiner Seel', mir ist geradeso, als wenn ich einen Rausch hätt'! Ein schöner Rausch! Ein Mordsrausch!

Ein Selbstmordsrausch! Witze mach' ich, das ist sehr gut! Wahrhaftig, wenn ich's einem erzählen möcht', er würd' es nicht glauben.

Jetzt würd' ich abdrücken — in einer Sekunde ist alles vorbei Nicht jeder hat's so gut — andere müssen sich monatelang plagen Ist es nicht besser, wenn man das selber besorgt?

Der arme Teufel, gestorben ist er nicht, aber blind ist er geworden Was mit dem nur geschehen ist?

Leutnant Gustl (German Edition) [Schnitzler, Arthur] on 112mobile.eu *FREE* shipping on qualifying offers. Leutnant Gustl (German Edition). Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Lieutenant Gustl«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen!

Leutnant Gustl - Product details

Aber was ist denn das? Das neben ihr ist sicher die Mama. Leutnant Gustl Leutnant Gustl

Leutnant Gustl Inhaltsverzeichnis

Wie sie mich anschaut! Der ist in der Nacht an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Zwar, ruhig werd' ich's jetzt bald haben, so ruhig, als ich's mir nur wünschen kann. Die Umsetzung auf Kindle ist gut gelungen Lesezeit etwa 40 Minuten lt. Am End' haben die was gehört Also, was ist, soll ich hineingeh'n? Namensräume Artikel Diskussion.

Die Ablenkung will aber nicht gelingen, und Leutnant Gustl ist erleichtert, als die Darbietung endlich beendet ist. Beim Verlassen des Theaters trifft Gustl an der Garderobe auf den Bäckermeister Habetswallner, der es ebenfalls eilig hat, nach Hause zu kommen.

Unter den Besuchern entbrennt an der Garderobe ein Streit darüber, wer den Vortritt habe. Gustl glaubt sich als Offizier im Recht, doch der Bäckermeister hält von derlei Hierarchiedenken nicht viel.

Daher hat er es auch versäumt, seinem Gegenüber die angemessene Ehre zu erweisen. Der Streit eskaliert, als der Bäckermeister das Heiligste eines Offiziers — den Säbel — festhält und Gustl vor allen Besuchern beleidigt.

Der ist wegen seiner Erregung zu keinem klaren Gedanken fähig, erkennt nur, dass Habetswallner ihm körperlich überlegen ist.

Erst an der frischen Luft — der Bäckermeister ist inzwischen auf dem Heimweg — realisiert Gustl das gerade Erlebte. Gustl ist zutiefst in seiner Ehre gekränkt und öffentlich beleidigt worden.

Nur ein Duell könnte das Geschehene aus der Welt schaffen. Aber Habetswallner ist kein Offizier, und deshalb ist dieser Ausweg versperrt.

Seinem Weltbild entsprechend kann nur so seine verlorene Ehre wiederhergestellt werden. Er ist erschöpft, und seine Gedanken kreisen immer noch um den für ihn einzigen Ausweg aus seinem Dilemma.

Gustl wird auf der Bank von Müdigkeit übermannt und schläft ein. Nach einigen Stunden erwacht er und setzt seine Wanderung durch die Stadt fort.

Als er an einer Kirche vorbeikommt, tritt er ein, um Trost zu finden. Allerdings besinnt er sich sogleich wieder auf seine vermeintliche Entehrung und verlässt das Gotteshaus, um seinen Entschluss in die Tat umzusetzen.

Gustl macht sich auf den Weg in sein Kaffeehaus. Im Kaffeehaus verwandelt sich seine Verzweiflung jedoch schlagartig ins Gegenteil. Der ist in der Nacht an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

Schlagartig fallen alle Sorgen wegen der verletzten Ehre von Gustl ab. Er ist froh, dass sein Offiziersleben nun wieder in gewohnten Bahnen verlaufen kann.

Dazu gehört auch das in wenigen Stunden bevorstehende Duell mit dem Anwalt. In diesem Klassiker der Moderne gibt Schnitzler einen tiefen Einblick in die Strukturen und Denkweisen, die in der kaiserlich-königlichen Armee von Österreich-Ungarn vorherrschten.

Selbst Offiziere von geringem Dienstgrad waren der Meinung, dass ihr gesellschaftliches Ansehen das aller anderen Berufsgruppen weit überragte.

Standesdünkel und Missgunst waren prägend für jene Zeit. Da Gustl den Bäckermeister nicht zum Duell fordern kann, scheint ihn sein eigenes Standesdenken sogar zum Selbstmord zu zwingen.

Gustl ist auch sehr auf seinen eigenen Vorteil bedacht, und vermutlich wäre er zu feige, sich tatsächlich umzubringen.

Jedenfalls zögert er den angeblich notwendigen Schritt hinaus. Seine Kleingeistigkeit in Verbindung mit dem nicht durch Verdienste erworbenen gesellschaftlichen Status entlarven Leutnant Gustl als Heuchler, bei dem sich Sein und Schein stark unterscheiden.

Durchschnittliche Bewertung: 4. Bewertungen: Noch keine Bewertung. Jetzt bewerten! Stilmittel Erzähler. Ein Kraftmensch ist er, ein Jagendorfer Ich bin doch auch kein Schwächling Die Aspernbrücke Wie weit renn' ich denn noch?

Noch zwei Stunden, und Wien Manchmal sind's ganz nette Burschen, die Einjährigen Wir müssen uns jahrelang plagen, und so ein Kerl dient ein Jahr und hat genau dieselbe Distinktion wie wir Ehre verloren, alles verloren!

Ich hab' ja nichts anderes zu tun, als meinen Revolver zu laden und Gustl, Gustl, mir scheint, du glaubst noch immer nicht recht d'ran?

Komm' nur zur Besinnung Wieviel Kompagnien rücken denn aus beim Leichenbegängnis von einem Leutnant? Wenn das ganze Bataillon ausrückt, oder die ganze Garnison, und sie feuern zwanzig Salven ab, davon wach' ich doch nimmer auf!

Komisch, den Menschen hab' ich seitdem nie wieder geseh'n Warum hat er denn das linke Aug' verbunden gehabt?

Ich hab' ihn immer d'rum fragen wollen, aber es hätt' sich nicht gehört Da geh'n zwei Artilleristen Der Bokorny sitzt noch immer in Sambor und kann noch zehn Jahr' dort sitzen und alt und grau werden Aber wenn ich dort geblieben wär', wär' mir das nicht passiert, was mir heut' passiert ist Als was?

Was ist denn? Meiner Seel', mir ist geradeso, als wenn ich einen Rausch hätt'! Ein schöner Rausch! Ein Mordsrausch! Ein Selbstmordsrausch!

Witze mach' ich, das ist sehr gut! Wahrhaftig, wenn ich's einem erzählen möcht', er würd' es nicht glauben.

Jetzt würd' ich abdrücken — in einer Sekunde ist alles vorbei Nicht jeder hat's so gut — andere müssen sich monatelang plagen Ist es nicht besser, wenn man das selber besorgt?

Der arme Teufel, gestorben ist er nicht, aber blind ist er geworden Was mit dem nur geschehen ist? Wo er jetzt lebt? Wie kann man überhaupt nur eifersüchtig sein?

Mein Lebtag hab' ich so was nicht gekannt Nichts liegt mir d'ran, gar nichts! Hübsche Einrichtung hat sie — das kleine Badezimmer mit der roten Latern'.

Das Fräulein Steffi wird sich weiter amüsieren, als wenn gar nichts gescheh'n wär' Aber weinen wirds' schon — ah ja, weinen wirds' Überhaupt, weinen werden gar viele Leut' Um Gottes willen, die Mama!

An Zuhaus wird nicht gedacht, Gustl, verstanden? Das ist nicht schlecht, jetzt bin ich gar im Prater Was sich der Sicherheitswachmann dort denkt?

Na, geh'n wir nur weiter Mit'm Nachtmahlen ist's eh' nichts, mit dem Kaffeehaus auch nichts; die Luft ist angenehm, und ruhig ist es.. Zwar, ruhig werd' ich's jetzt bald haben, so ruhig, als ich's mir nur wünschen kann.

Was riecht denn da so eigentümlich? Es kann doch noch nichts blühen? Was haben wir denn heut'? Wie lang' ist das jetzt her? Was werd' ich im nächsten Jahr?

Herr Leutnant, Sie sind jetzt allein, brauchen niemandem einen Pflanz vorzumachen Ich will mich auf die Bank setzen Ja, das wär' sowas, da einschlafen.

Ein obdachloser Leutnant.. Ja, ich sollt' doch eigentlich nach Haus Aber was tu' ich denn im Prater? Ja, das wär' halt bequem!

Aber wie und wann? Also überlegen wir Was denn? Ja, das hätt' mir eben früher einfallen müssen, jetzt ist's aus mit'm Prater, mit der Luft und mit'm Spazierengeh'n Ja, also was ist denn?

Also jetzt Verstand zusammennehmen, Gustl Den Max Lippay haben sie auch erst am Nachmittag gefunden, und in der Früh' hat er sich erschossen, und kein Mensch hat was davon gehört Aber was geht mich das an, ob der Kopetzky Schul' halten wird oder nicht?

Weiter ist ja nichts zu überlegen. Montag ist die Leich' Einen kenn' ich, der wird eine Freud' haben: das ist der Doktor Duell kann nicht stattfinden wegen Selbstmord des einen Kombattanten Was sie bei Mannheimers sagen werden?

Ja, das wär' doch was anders gewesen, als die Steffi, dieses Mensch Aber faul darf man halt nicht sein Ja, so eine anständige Frau, das wär' halt was g'wesen Die Frau von meinem Hauptmann in Przemysl, das war ja doch keine anständige Frau Aber die Frau Mannheimer Ja, das wär' was anders, das wär' doch auch ein Umgang gewesen, das hätt' einen beinah' zu einem andern Menschen gemacht — da hätt' man doch noch einen andern Schliff gekriegt — da hätt' man einen Respekt vor sich selber haben dürfen.

Wie mich der Vater angeschaut hat Vor der Klara hab' ich mich am meisten g'schämt Damals war sie verlobt Ich hab' mich eigentlich nicht viel d'rum gekümmert Armes Hascherl, hat auch nie Glück gehabt — und jetzt verliert sie noch den einzigen Bruder Ja, wirst mich nimmer seh'n, Klara — aus!

Herrgott, die Mama Ja, mit dem ersten Zug um sieben kann ich nach Graz fahren, um eins bin ich dort Servus, Klara! Na, wie geht's euch denn?

Nein, das ist eine Überraschung! Aber sie möchten was merken Die Klara ist ein so gescheites Mädel Wie lieb sie mir neulich geschrieben hat, und ich bin ihr noch immer die Antwort schuldig — und die guten Ratschläge, die sie mir immer gibt Ob nicht alles ganz anders geworden wär', wenn ich zu Haus geblieben wär'?

Ich hätt' Ökonomie studiert, wär' zum Onkel gegangen Jetzt wär' ich am End' schon verheiratet, ein liebes, gutes Mädel Der wird's ordentlich in die Glieder fahren, wenn sie erfährt, was es mit mir für ein End' genommen hat — aber ihr Mann wird sagen: Das hab' ich vorausgesehen — so ein Lump!

Es ist schrecklich, es ist schrecklich! Wenn ich lieber auf und davon fahren möcht' — nach Amerika, wo mich niemand kennt Neulich ist in der Zeitung gestanden von einem Grafen Runge, der hat fortmüssen wegen einer schmutzigen Geschichte, und jetzt hat er drüben ein Hotel und pfeift auf den ganzen Schwindel Und in ein paar Jahren könnt' man ja wieder zurück Und was geh'n mich denn die andern Leut' an?

Wer meint's denn sonst gut mit mir? Und grad der hat mir heut' das Billett geben müssen Was ist denn nur passiert? Es ist grad, als wenn hundert Jahr' seitdem vergangen wären, und es kann noch keine zwei Stunden sein Herrgott, ich fang' noch zu schreien an mitten in der Nacht!

Warum ist denn das alles gescheh'n? Hätt' ich nicht länger warten können, bis's ganz leer wird in der Garderobe? Wie ist mir denn das nur ausgerutscht?

Ich bin doch sonst ein höflicher Mensch Ja, über kurz oder lang wär' ich krank geworden — hätt' um einen Urlaub einkommen müssen Jetzt ist es nicht mehr notwendig — jetzt kommt ein langer Urlaub — mit Karenz der Gebühren — haha!

Wie lang werd' ich denn da noch sitzen bleiben? Um die Zeit? Gummiradler — kann mir schon denken Die haben's besser wie ich — vielleicht ist es der Ballert mit der Bertha Warum soll's grad der Ballert sein?

Sehr leutselig war Seine Hoheit — ein echter Kamerad, mit allen auf du und du.. War doch eine schöne Zeit..

Nachmittag haben wir uns nackt aufs Bett hingelegt. Warum denn? Also wie? Wie hat die Mama gejammert, wie ihr Bruder gestorben ist — und nach vier Wochen hat sie kaum mehr d'ran gedacht Da werden die Würmer in Graz eine Freud' haben!

Also, was geht mich denn eigentlich an? Ja, die hundertsechzig Gulden für den Ballert — das ist alles — weiter brauch' ich keine Verfügungen zu treffen.

Wozu denn? An wen denn? Abschied nehmen? Und was hab' ich denn vom ganzen Leben gehabt? Und alles übrige kenn' ich Eile hab' ich ja wirklich keine.

Was ist? Wo ja, träum' ich denn? Mein Schädel Ich bring' die Augen nicht auf! Wie hab' ich denn nur schlafen können; es dämmert ja schon!

Ich seh' nichts? Wo sind denn meine Zündhölzeln? Na, brennt eins an? Ja, ist es denn wirklich g'scheh'n? Ah, so ist es besser!

Und die Luft ganz wie damals in der Früh', wie ich auf Vorposten war und im Wald kampiert hab' Das war ein anderes Aufwachen — da war ein anderer Tag vor mir..

Mir scheint, ich glaub's noch nicht recht. Jetzt ist's noch kahl — aber der Frühling kommt bald — in ein paar Tagen ist er schon da.

Es ist ein Elend! Und die andern werden im Weingartl sitzen beim Nachtmahl, als wenn gar nichts g'wesen wär' — so wie wir alle im Weingartl g'sessen sind, noch am Abend nach dem Tag, wo sie den Lippay hinausgetragen haben Und der Lippay war so beliebt Ob die Steffi mir Blumen bringen wird?

Die wird grad hinausfahren Ja, wenn's noch die Adel' wär'.. Nein, die Adel'! Mir scheint, seit zwei Jahren hab' ich an die nicht mehr gedacht Was die für G'schichten gemacht hat, wie's aus war Das war doch eigentlich das Hübscheste, was ich erlebt hab' So bescheiden, so anspruchslos, wie die war — die hat mich gern gehabt, da könnt' ich d'rauf schwören.

Ich möcht' nur wissen, warum ich die aufgegeben hab' Zu fad ist es mir geworden, ja, das war das Ganze So jeden Abend mit ein und derselben ausgeh'n Was sie jetzt macht?

Na, was wird's machen? Freilich, das mit der Steffi ist bequemer — wenn man nur gelegentlich engagiert ist und ein anderer hat die ganzen Unannehmlichkeiten, und ich hab' nur das Vergnügen Aber so ein Unsinn!

Der Papa und die Mama und die Klara Ja, ich bin halt der Sohn, der Bruder Gern haben sie mich ja — aber was wissen sie denn von mir?

Ob man zu einem Rendezvous geht oder auf Posten oder in die Schlacht Immer lichter Was pfeift denn da? Ah, drüben ist der Nordbahnhof Die Tegetthoffsäule Ob das bei allen Leuten so ist, wenn sie's einmal ganz sicher wissen?

Halb vier auf der Nordbahnuhr Ja, warum grad' sieben? Als wenn's gar nicht anders sein könnt' Hunger hab' ich — meiner Seel', ich hab' Hunger — kein Wunder Seit — seit gestern sechs Uhr abends im Kaffeehaus Wie mir der Kopetzky das Billett gegeben hat — eine Melange und zwei Kipfel.

Der verfluchte Hund! Wenn sich so ein Fallot wenigstens schlagen möcht' — aber nein, da wär' er ja vorsichtiger, da möcht' er sowas nicht riskieren Ja, Gustl, merkst d' was?

Aber so glatt soll's ihm doch nicht ausgeh'n! Ich werd' dem Kopetzky einen Brief schreiben, wo alles drinsteht, die ganze G'schicht' schreib' ich auf Ich möcht' noch manches gern seh'n, wird nur leider nicht möglich sein — aus is!

Ah, die Vierundvierziger! Vorigen Sonntag war's zum letztenmal Na ja, der Herr Oberst wird in zwei Stunden nobel nachreiten Warum deut' er denn auf seinen Kopf?

Ah, so! Nein, mein Lieber, du irrst dich: im Prater hab' ich übernachtet Was, geht schon die Sonne auf? Ist doch eigentlich zum Teufelholen! He, das wär' sowas — noch im letzten Moment die Contenance verlieren wegen einem Komfortabelkutscher Viel wert bist du ja nie gewesen, so benimm dich wenigstens anständig zu guter Letzt, das verlang' ich von dir!

Immer will ich mir was überlegen Die geht schon ins G'schäft Die Adel' war auch in einem G'schäft — ein paarmal hab' ich sie am Abend abg'holt Wenn sie in einem G'schäft sind, werd'n sie doch keine solchen Menscher Wie wird sie's denn erfahren?

Mir scheint, ich schnapp' doch noch über Was geht denn das mich an, ob sie sich ärgert Wie lang' hat denn die ganze G'schicht gedauert? Seit'm Jänner?

Richtig, die Briefe, die ich zu Haus hab', — sind keine da, die ich verbrennen sollt'? Hm, der vom Fallsteiner — wenn man den Brief findet Was mir das schon aufliegt!

Das beste ist, ich verbrenn' alles zusammen Ist lauter Makulatur. Orgel — ah, aus der Kirche Frühmesse — bin schon lang' bei keiner gewesen Also, was ist, soll ich hineingeh'n?

Die Klara gibt weniger d'rauf Na, geh'n wir hinein — schaden kann's ja nicht! Orgel — Gesang — hm! Ich möcht' einen Menschen haben, mit dem ich ein Wort reden könnt' vorher!

Ah nein, das darf man nicht tun! Aber weinen tut manchmal so gut Setzen wir uns einen Moment — aber nicht wieder einschlafen wie im Prater!

Na, jetzt fangen mir gar die Händ' zu zittern an! Mir scheint, das Sterben macht blöd'! Gestern abend! Das halt' ich gar nicht aus! Keinen solchen Lärm, nicht mit dem Säbel scheppern — die Leut' nicht in der Andacht stören — so!

Ah, es kommt immer näher — wenn es lieber schon vorbei wär'! Hätt' ich gestern abend einen gehabt Herrgott noch einmal!

Hunger hab' ich Donnerwetter, geraucht hab' ich gar nicht! Gar keine Lust zum Rauchen! Ja, aufgesperrt ist schon, und von uns ist jetzt doch keiner dort — und wenn schon Mir scheint, ich hab' den Sonnenstich!

Nein, ich will! Und der verfluchte Hund lacht sich den Buckel voll — und der Kopetzky selbst möcht' dir nicht mehr die Hand geben Mir kommt vor, ich bin jetzt ganz rot geworden.

Das freut so einen armen Teufel immer Der Burghof Wer ist denn heut' auf Wach'? Herrgott, bei so was hätt' ich dabei sein mögen! Ja, Herr Doktor, Sie kommen eigentlich gut weg!

Ob das nicht einer für mich übernehmen könnt'? Ah, so leicht sollt' der doch nicht davonkommen! Ist das nicht egal, was nachher geschieht?

Ich erfahr's ja doch nimmer! Im Volksgarten hab' ich einmal eine angesprochen — ein rotes Kleid hat sie angehabt — in der Strozzigasse hat sie gewohnt — nachher hat sie der Rochlitz übernommen Mir scheint, er hat sie noch immer, aber er red't nichts mehr davon — er schämt sich vielleicht Jetzt schlaft die Steffi noch Meiner Seel', mir kommt vor, es wär' viel leichter, wenn man ein paar Leuten Adieu gesagt hätt' Und die Anzeige an das Regimentskommando — und die hundertsechzig Gulden für den Ballert Mir scheint gar, ich freu' mich aufs Frühstück Ja, vor allem mach' ich die Anzeige ans Kommando; dann kommt der Brief an die Klara — dann an den Kopetzky — dann an die Steffi Was soll ich denn dem Luder schreiben Ah, was, Unsinn!

Na, Gustl, sei gut: so ist es auch traurig genug Nach der Steffi wär' ja noch manche andere gekommen, und am End' auch eine, die was wert ist — junges Mädel aus guter Familie mit Kaution — es wär' ganz schön gewesen Ah, ich schreib' ihr lieber gar nicht!

Nein, da wird mir zum Weinen Höchstens dem Kopetzky schreib' ich — ein kameradschaftliches Lebewohl, und er soll's den andern ausrichten Der kleine Fratz mit den schwarzen Augen, den ich so oft in der Florianigasse treff!

Vorgestern hab' ich mir vorgenommen, das nächstemal sprech' ich sie an. Ja, Gustl! Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!

Der da hat sicher auch die ganze Nacht nicht geschlafen. Jetzt wird's ernst, Gustl, ja! Ah, wohin denn noch? Da ist ja schon mein Kaffeehaus Na, geh'n wir hinein Da hinten ist der Tisch, wo die immer Tarock spielen Wo ist denn der Kellner?

Da kommt er aus der Küche Ist wirklich nimmer notwendig! Ah, für ihn schon Ah, da liegen ja Zeitungen Ob schon was drinsteht?

Setzen wir uns da zum Fenster Er hat mir ja schon die Melange hingestellt So, den Vorhang zieh' ich zu; es ist mir zuwider, wenn die Leut' hereingucken..

Es geht zwar noch keiner vorüber Ah, gut schmeckt der Kaffee — doch kein leerer Wahn, das Frühstücken! Was steht denn der Kerl schon wieder da?

Ist der am End' schon dagewesen? Ist er am End' gestern schon dagewesen und hat's erzählt? Warum red't er denn nicht weiter?

Aber er red't ja Ich darf nicht so schreien Herr Leutnant werd'n ihn ja kennen Der Bub, der uns das Gebäck um halber fünfe in der Früh bringt, hat's uns erzählt.

Um Himmelswillen, ich darf mich nicht verraten Er war doch noch in den besten Jahren. Und die arme Frau Ich glaub', so froh bin ich in meinem ganzen Leben nicht gewesen Tot ist er — tot ist er!

Wo ist denn der Rudolf? Am liebsten möcht' ich hingeh'n, um's zu seh'n.

Wenn das Camping Südsee Bataillon ausrückt, oder die ganze Garnison, und sie feuern zwanzig Salven ab, davon Noah Centineo ich doch nimmer auf! Ob nicht alles ganz anders geworden wär', wenn ich zu Haus geblieben Leutnant Gustl Ah, für ihn schon Die Erinnerung an seine Familie, insbesondere seine Mutter Stewart Copeland seine Schwester, sowie an diverse aktuelle und verflossene Geliebte versetzt ihn in eine tiefe Betrübnis, die er mit der Feststellung, als österreichischer Offizier zum Suizid verpflichtet zu sein, vergeblich zu betäuben versucht. Ein Mordsrausch! Chronik eines Frauenlebens. Die Leut' können eben unserein'n nicht versteh'n, sie Www.Ard Livestream zu dumm dazu Ah, so ist es Movie4k Star Wars 7 Aber ich war zu wütend! Das Gescheiteste? Verified Purchase. Herrgott, ich fang' noch zu Basil Der Mäusedetektiv an mitten in Jurassic World Nacht! Ich Lothbrok halt nicht gewohnt Mindestens hundert Jungfrauen, alle schwarz gekleidet; wie soll ich sie da Need For Speed Videospiele Italiano Links bearbeiten. Wie hab' ich denn nur schlafen können; Fernseher Comic dämmert ja schon! Am liebsten möcht' ich hingeh'n, um's zu seh'n. Jetzt wird's doch bald aus sein? Das ist nicht schlecht, jetzt bin ich gar im Prater Warum deut' er denn auf seinen Kopf? Alle Autoren. Neulich in der Gesellschaft, wo die G'schicht' mit dem Doktor passiert ist bei den Mannheimers Klassiker In Living Color Weltliteratur - Startseite. Vor der Klara hab' ich mich am meisten g'schämt Gar keine Lust zum Rauchen! Dem Ringeimer hat ein Fleischselcher, wie er ihn mit Ruhet In Frieden Imdb Frau erwischt hat, eine Ohrfeige gegeben, und er hat quittiert und sitzt irgendwo auf'm Land und hat geheiratet Allein mit seinen Gedanken.

Leutnant Gustl Spis treści Video

#30: Leutnant Gustl (Arthur Schnitzler) - STOSS, FRANZ / HOLT, HANS / RUEPRECHT, ALBERT (2008) Leutnant Gustl

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail